Aus der Farbenlehre von Harald Küppers1) ergibt sich für den Vierfarbdruck die alternative Möglichkeit des Unbuntaufbaus (GCR, eng. »Grey Component Replacem
Aus der Farbenlehre von Harald Küppers1) ergibt sich für den Vierfarbdruck die alternative Möglichkeit des Unbuntaufbaus (GCR, eng. »Grey Component Replacem
Die Unterfarbenreduktion (UCR, eng. »Under Color Removal«) ist ein Verfahren, das bei der Farbseparation digitalisierter Bilddaten im CMYK-Farbraum für den s
Unter einem Buntaufbau versteht man eine Möglichkeit zum Bildaufbau im Mehrfarbendruck – eine in allen modernen Druckverfahren angewandte Technik zum Erstell
Das Pantone Matching System (PMS), auch kurz Pantone genannt und ein Kunstwort aus »pân« (altgr. für »alles, umfassend«) und »tónos« (gr. u.a. für »F
Eine Volltonfarbe, auch Schmuckfarbe, Sonderfarbe oder Echtfarbe genannt, ist eine speziell vorgemischte Druckfarbe, die anstelle von oder zusätzlich zu Prozes
Das CMYK-Farbmodell ist ein subtraktives Farbmodell, das die technische Grundlage für den modernen Vierfarbdruck bildet. Die englischsprachige Abkürzung CMYK,
Ein RGB-Farbraum ist ein additiver Farbraum, der die Farbwahrnehmung durch eine additive Mischung der drei Grundfarben Rot (eng. »Red«), Grün (eng. »Green«
Die Farbtiefe differenziert zwischen allen Farb- und Helligkeitswerten von Raster- und Vektorgrafiken, welche bei digitalen Bildern innerhalb der kleinsten Einh
Der 1976 standardisierte L*a*b*-Farbraum (auch: CIELAB, CIEL*a*b*, Lab-Farben) ist vom zweidimensionalen CIEXYZ-Farbraum abgeleitet, nutzt aber zur Umrechnung d
Ein Farbraum umfasst die Menge aller Farben, die durch eine farbverarbeitende Methode (z.B. Bildschirmdarstellung, Druck etc.) tatsächlich verwendet werden kö
Bei der Gestaltung eines Medienprodukts ist sicherzustellen, dass sich die Zielgruppe angesprochen fühlt und damit die Werbung bzw. das Produkt erfolgreich ist
Eine Farbbeziehung (Farbkombination, Farbschema, Farbzusammenstellung etc.) beschreibt das Zusammenwirken von zwei oder mehreren Einzelfarben, wobei die Eigensc
In der Psychologie spricht man vom Begriff der »Gedächtnisfarben«, wenn es um die Farbwahrnehmung geht. D.h. Objekte mit einem typischen Farbton werden mit R
Was ist bzw. was bedeutet Farbe?
Das Wort Farbe stammt von dem mittelhochdeutschen Begriff »varwe« (Farbe, Färbung) ab und hat verschiedene Bedeutungen. So wi
Unter Farbenlehre versteht man im weiteren Sinn die Lehre von Systemen zur Ordnung von Farben (z.B. Farbmodell, Farbraum), die Farbtheorie und Farbforschung, di
Ohne Licht keine Farbe – diese Tatsache beeinflusst auch die Fotograf·innen, die sich deswegen untereinander mit dem Spruch »Gut Licht!« erfolgreiche Aufna
Eine Werknutzung berechtigt Personen urheberrechtlich geschützte Werke auf eine vereinbarte Art zu nutzen. Dabei sind die Verwertungsrechte der Urheber·innen
Neben der beschränkten Übertragungsmöglichkeit des Urheberrechts und den Persönlichkeitsrechten im engeren Sinn enthält das Urheberrechtsgesetz durch die
Das österreichische Urheberrecht schützt das geistige Eigentum der Urheber im weiteren Sinn. Als zentrales Gesetz enthält das Urheberrechtsgesetz die erlasse
Die Projektkosten umfassen alle Kosten zur Deckung eines Projekts und sind somit wichtiger Bestandteil des Projektmanagements. Sie stellen die Gesamtausgaben da
Im Sinne der Betriebswirtschaftslehre versteht man unter einem Angebot (oder einer Offerte) die schriftliche Reaktion des Anbieters auf die Anfrage eines potenz
In der Medienwirtschaft wird »Medienproduktion« nicht als Begriff für die technische Produktion als solche verwendet, vielmehr beschreibt der Begriff den ges
Die Lichtgestaltung bezeichnet in der Film- oder Videoproduktion und in der Fotografie die künstlerische Ausleuchtung einer Szene. Bei Außenaufnahmen unter un
Beleuchtung oder Ausleuchtung bedeutet in der Film- oder Videoproduktion, in der Fotografie, in der Bühnentechnik, aber auch in der computerunterstützten 3D-V
Als Kameraperspektive bezeichnet man den »rein technischen« Blickwinkel der Film-, Video oder Fotokamera auf eine Person oder auf ein Objekt. Nicht verwechsel
Unter dem Begriff »Achsensprung« bezeichnet man in der Film- oder Videoproduktion die Positionierung der Kamera auf der gegenüberliegenden Seite der Handlung
Unter dem Begriff »Richtung« bzw. »Blickrichtung oder Kamerablickrichtung« bezeichnet man in der Film- oder Videoproduktion die Ausrichtung einer Kamera auf
Bewegungen einer Kamera um ihre horizontale oder vertikale Achse werden als Kameraschwenk bezeichnet. Im Gegensatz zur Kamerafahrt bewegt sich die Kamera – me
Die meisteingesetzte Kamerabewegung im Film ist die Kamerafahrt. Dabei kann die Kamera in Fahrtrichtung oder zur Seite blicken. Im Gegensatz zum Kameraschwenk e
Der Begriff Bewegung bezeichnet in der Film- oder Videoproduktion in erster Linie eine Kamerafahrt während der Aufnahme einer Szene. Kamerabewegungen sind für
Der Begriff Einstellung (eng. »take, shot«) bezeichnet im Film und der Fotografie ein Bild1), das durch die Kameraperspektive bzw. den Blickwinkel definiert w
Die Erstellung eines Schnittplans ist der erste Schritt in der Nachproduktion, nachdem die Sichtung und Bewertung des Film- oder Videomaterials erfolgt ist und
Bei einem Drehplan handelt es sich um eine Art Zeitplan, der den Ablauf der eigentlichen Dreharbeiten festlegt und der Planung die nötige Struktur gibt, um Zei
Unter dem Begriff »Storyboard« bzw. Szenenbuch versteht man die zeichnerische Version eines Drehbuchs oder die Visualisierung eines Konzeptes oder einer Idee
Ein Drehbuch (auch »Filmskript« oder kurz »Skript«, in der Praxis oft nur »Buch« genannt) ist die textliche Grundlage für einen Film – eine in Szenen u
Der Begriff Dramaturgie (von gr. »drāmatūrgía« zu dt. »dramatische Darstellung«) hat heute verschiedene Bedeutungen, u.a. in der Schauspielkunde, der Wis
Mit dem Begriff »Treatment« wird in der Film- oder Videoproduktion eine ausführliche Beschreibung der Filmhandlung bezeichnet. Es wird auch als die Synopsis
Mit dem Begriff »Exposé« wird in der Film- oder Videoproduktion eine weiterführende Beschreibung der Filmidee bezeichnet. Es dient als Basisentwurf für ein
Jedes Drehbuch beginnt mit einer Filmidee, die bereits in einem sehr frühen Stadium in ein bis zwei kurzen Sätzen festgehalten werden sollte. Diese Sätze sin
Die Film- und Videoproduktion stellt einen sehr umfangreichen Arbeitsprozess dar. Es gibt sie überall auf der Welt in wirtschaftlichem, sozialem, politischem u
Der Beruf der Geräuschemacher·innen (eng. »foley artist« oder auch »footstep-artist, walker«) besteht in der Kunst des Nachvertonens von Geräuschen für
Sehr viele Künstler·innen sind Mitglieder bei sogenannten Verwertungsgesellschaften, die sich um die Lizenzgebühren und um eine korrekte Abrechnung der Tanti
Beim Film- und Videoschnitt wird unter Tonschnitt und -bearbeitung einerseits die szenische und dramaturgische Verknüpfung des Tons mit dem Bewegtbild, anderer
Ein Musik- und Geräuscharchiv, oder auch Klangarchiv (eng. »sound library«) ist eine Sammlung von gespeicherten Geräuschen und Klängen, die für die Weiter
Im Gegensatz zur visuellen Wahrnehmung über die Augen vermittelt das Gehör Informationen über den Raum, der außerhalb des Gesichtsfeldes liegt. Das, was dab
Unter einem Bildwechsel bezeichnet man beim Film- und Videoschnitt die Gestaltung des Übergangs bzw. die visuelle Verbindung zwischen zwei Sequenzen oder zweie
Mittlerweile hat der digitale Videoschnitt (NLE-Schnitt) den früheren analogen Filmschnitt und den Linearen Schnitt (LE-Schnitt) zur Gänze ersetzt. Der heutzu
Bei Film- oder Videoproduktionen dreht sich im wahrsten Sinne des Wortes alles um das bewegte Bild. Der entscheidende Vorteil zu einer Fotografie (Einzelbild) l
Der Timecode (int. Abk. »TC« zu dt. »Zeitcode«) ist eine Technik, um Videosequenzen bildgenau zu nummerieren und verschiedene Geräte, wie beispielsweise f
Eine Film- oder Videosequenz besteht jedoch zunächst nur aus vielen statischen Einzelbildern, die erst hintereinander angezeigt den Eindruck eines bewegten Bil
Das Grafik- oder Kommunikationsdesign ist eine Tätigkeit, wo in der Regel auf einem zweidimensionalen Medium versucht wird, Sprache, Gedanken und größere ged
Die »Reinzeichnung« ist ein Fachbegriff aus dem dspr. Druckwesen und steht für eine reproduktionsfähige analoge oder digitale Vorlage einer Zeichnung, beisp
Im modernen Grafik- und Kommunikationsdesign ist es üblich, dass die Ideen bzw. die kreativen Leistungen von Mediendesigner- oder Kommunikationsdesigner·innen
Die Bezeichnung Marke (von gr. »marka« zu dt. »Zeichen oder Markierung«, in eng. »brand«) ist ein Begriff aus dem Marketing und aus dem juristischen Berei
Als Werbespruch wird ein fest mit dem Unternehmens- oder Markennamen verbundener Satz oder Teilsatz bezeichnet, der auch Bestandteil des Unternehmenslogos oder
Logos und Markenzeichen sind ständige Begleiter in unserem Alltag: Ob beim Einkaufen im Supermarkt, bei der Konsumation von Druckprodukten, Websites, Social Me
Der Begriff Logo (von gr. »lógos« zu dt. »Wort«) ist vieldeutig besetzt. So gab es beispielsweise im traditionellen Schriftsatz (z.B. im Bleisatz) neben de
Das Signet (von lat. »signum« zu dt. »Zeichen«) ist ein visuelles Zeichen. Das Signet unterliegt keiner anweisenden Bedeutung auf, wie dies beim Piktogramm
Der lateinisch-englische Ausdruck Icon (von gr. »Ikone oder Ikon« zu dt. »Bildchen«) benennt in der Informatik und Mediengestaltung ein kleines Symbol oder
Ein Piktogramm (von lat. »pictum« zu dt. »gemalt, Bild« und gr. »gráphein« zu dt. »schreiben«) ist ein einzelnes Symbol, das eine Information durch ver
Unter einem Ornament (von lat. »ornare« zu dt. »schmücken, zieren, ordnen, rüsten«) versteht man allgemein ein sich meist wiederholendes, oft abstraktes o
Unter dem Begriff Symbol (von lat. »symbolon« zu dt. »Erkennungszeichen«) oder auch Sinnbild versteht man in der Regel ein allgemein wahrnehmbares Zeichen b
Die Semiotik (von altgr. »techne semeiotike«. zu dt. »Lehre von den Kennzeichen«) – manchmal auch Zeichentheorie genannt – ist die Wissenschaft, die sic
Als Symbolik bezeichnet man die Sammlung von unterschiedlichen grafischen oder typografischen Symbolen für Handlungen, Gegenstände, Vorgänge, Formelzeichen,
Das Corporate-Design-Handbuch, CD Handbuch oder Gestaltungshandbuch (in eng. kurz auch »CD Manual« genannt) definiert sämtliche Gestaltungselemente des Corpo
Der Begriff Corporate Design (Abk. CD von engl. Corporation« zu dt. »Gesellschaft, Firma« und eng. »Design« zu dt. »Erscheinungsbild«) ist ein Teilbereic
Die Corporate Identity (Abk. CI von engl. »Corporation« zu dt. »Gesellschaft, Firma« und eng. »Identity« zu dt. »Identität«) ist die Summe aller Merkma
Der Begriff »PostScript®« steht für eine geräteunabhängige Seitenbeschreibungssprache (in eng. »Page Description Language«, Abk. »PDL«), die von den G
TrueType (wörtlich zu dt. »echte Schrift« oder »echter Buchstabe«) ist ein Standard für Fonts zur Visualisierung von Informationen auf einem Computer sowi
Die OpenType-Fonttechnologie wurde in den 1990er Jahren von Adobe® und Microsoft® entwickelt und ist seit dem Jahr 1997 ein offener Standard für digitale Sch
Als Font (in eng. Abk. für »Computer Font« zu dt. »Computerschrift«) bezeichnet man in der Informationstechnologie (IT) die in digitaler Form abgespeichert
Als Webfont (von eng. »Web« als Abkürzung für »World Wide Web« zu dt. »Weltweites Netz« und eng. »font« zu dt. »Schrift, Zeichensatz«) bezeichnet ma
Die Bezeichnung »Bootstrap« steht für ein freies (open source) Frontend-CSS-Framework. Es umfasst auf HTML und CSS1) basierende Gestaltungsvorlagen mit Formu
Beim »Responsive Webdesign« (Abk. RWD »Responsive WebDesign« von eng. »responsive« zu dt. »reagierend, reaktionsfähig«) handelt es sich um ein gestalte
Eine Website (von eng. »site« zu dt. »Platz, Ort, Stelle« bzw. abgeleitet von lat. »situs« zu dt. »Lage, Stellung«), auch als Webpräsenz, Webauftritt o
Unter Webdesign – auch Webgestaltung oder Webauthoring genannt – versteht man die strukturelle, die visuelle und die funktionelle Gestaltung einer Website
Im Gegensatz zu den Ausgabeformaten für Druckprodukte (z.B. DIN-Formate) gibt es im modernen Webdesign nicht nur ein Ausgabemedium mit einer festen Größe, so
Die Basis für eine exakte und typografisch richtige Bildpositionierung auf einer Druckseite ist ein gut überlegtes Konzept für die Erstellung eines Gestaltun
Der Begriff »Scribble« (zu dt. für »Kritzelei, Schmiererei oder unsauber Geschriebenes«) bezeichnet im Kommunikationsdesign und im grafischen Gewerbe die U
Der Begriff »Layout« (zu dt. »Plan, Entwurf, Aufteilung, Aufriss«, wörtlich »das Ausgelegte«) wird im Kommunikationsdesign und im grafischen Gewerbe für
Marginalie (von lat. »margo« zu dt. »Rand« bzw. lat. »marginalis« zu dt. »zum Rand gehörig«) ist ein typografischer Fachausdruck für eine Randbemerkun
»Kolumnentitel« ist der typografische Fachausdruck für eine Pagina (Seitenzahl oder Kolumnenziffer) mit oder ohne beigefügtem Text. Er steht meist oberhalb,
In der Typografie wird als Satzbreite bzw. Satzspaltenbreite oder Kolumnenbreite (Spaltenbreite) die Zeilenlänge einer, jedoch meist mehrerer untereinander ges
In der Typografie wird der Abstand zwischen zwei oder mehreren Satzspalten bzw. Kolumnen (Textspalten) unter anderem auch als Kolumnenabstand, Spaltenabstand od
Der Begriff »Kolumne« (von lat. »columna« zu dt. für »Spalte«, eigentlich »Säule«) hat in der Typografie mehrere Bedeutungen. Er wird sowohl für die
Bei Büchern, Broschüren, Zeitungen oder Prospekten werden in der Regel die Papierseiten beidseitig (Bogenvorderseite und Bogenrückseite) bedruckt. Unter »Re
Unter Grundlinienraster versteht man in der Typografie einen durchgängigen Zeilenraster für die Grundschrift eines geschlossenen Satzes, der auf allen Seiten
Der Gestaltungsraster – auch Layoutraster oder kurz Raster, typografische Raster, Rastersystem oder eng. auch »grid« genannt – ist ein Ordnungs- bzw. Kons
Als Satzspiegel bzw. Buchsatzspiegel oder Schriftspiegel wird in der Typografie die mit Text bedruckte Fläche auf der Seite eines Druckwerkes bezeichnet. Die B
Als Satzspiegel oder Schriftspiegel wird in der Typografie die mit Text bedruckte Fläche auf der Seite eines Druckwerkes bezeichnet. Der Satzspiegel wird durch
Unter digitaler Schriftmodifikation verstehen wir die Veränderung der Zeichen eines digitalen Fonts mit Werkzeugen bzw. Funktionen eines Softwareprogramms, wel
Der Begriff Desktop Publishing (Abk. DTP von eng. »DeskTop-Publishing«) bedeutet das »Publizieren vom Schreibtisch aus« und bezeichnet den rechnerunterstüt
Unter Kalligrafie (Kalli- von altgr. »kállos« zu dt. »Schönheit« und -grafie von altgr. »graphia« zu dt. »schreiben, darstellen, beschreiben«) versteh
Als Zeilenfall bezeichnet man generell das Schrift- bzw. Satzbild der untereinanderstehenden Zeilen eines Schriftsatzes. Bei einem freien Zeilenfall ergibt sich
Schusterjunge, heute als »Waisenkind« oder »Findelkind« bezeichnet, ist ein typografischer Fachausdruck aus dem deutschen Sprachsatz für Schriftsatzfehler
Hurenkind, heute als »Witwe« bezeichnet, ist ein typografischer Fachausdruck aus dem deutschen Sprachsatz für einen Schriftsatzfehler (Umbruchfehler). Sie st
Als Abkürzung (abgekürzt: Abk.) oder Abbreviatur (von lat. »abbreviare« zu dt. »abkürzen«) wird die verkürzte Darstellungsform eines Wortes oder einer W
Neben den allgemeinen Schreib- und Gestaltungsregeln für die Text- und Informationsverarbeitung (DIN 5008) und den jeweiligen orthografischen Regeln, existiere
Der »Optische Randausgleich« ist eine typografische Bezeichnung für eine optische Korrektur der rechten und linken Satzkante einer Textspalte (Kolumne) eines
Der Wortzwischenraum bzw. auch «Wortabstand« ist die typografische Bezeichnung für den nichtgedruckten Teil bzw. den Leerraum zwischen zwei Wörtern. Die Wor
Als »Gießbach« bzw. »Gasse oder Bach« bezeichnet man in der Typografie einen lückenhaften, schlecht ausgeschlossenen Blocksatz, bei dem mehrere untereinan
Als »Formsatz« bezeichnet man in der Typografie eine Schriftsatzart, dessen makrotypografisches Gesamtbild eine in sich geschlossene geometrische Figur oder e
Als »Formelsatz« bezeichnet man in der Typografie eine Schriftsatzart, die in erster Linie aus kaufmännischen, mathematischen und/oder (natur)wissenschaftlich
Beim Flattersatz handelt es sich um eine Schriftsatzart, bei der die Zeilen eines Textes am Zeilenanfang linksbündig in senkrechter Satzausrichtung untereinand
Beim Blocksatz handelt es sich um eine Schriftsatzart, bei der die Zeilen eines Textes am Zeilenanfang und Zeilenende in senkrechter Ausrichtung übereinstimmen
»Schriftsatzart« oder auch kurz »Satzart« genannt, ist die typografische Bezeichnung für eine mehrzeilige Anordnung der Textzeilen beispielweise für einen
Als Schriftsatz bezeichnet man in einer Druckerei, einem Verlag oder einem Medienhaus den Arbeitsschritt, der durch ein technisches Verfahren aus einer oder meh
In der Typografie versteht man unter »Umbruch bzw. Umbrechen« das Fortführen von Text innerhalb von Zeilen, Spalten (Kolumnen) und Seiten unter Berücksichti
Als Fließtext oder Lauftext bezeichnet man in der Typografie eine geschlossene Textpassage innerhalb eines Mengentextes bzw. einer Copy, die im Satzspiegel bzw
Als Mengentext wird der Haupttext von schriftlichen Publikationen wie beispielsweise von Büchern, Zeitschriften und Ähnlichem bezeichnet. Bei den weitaus meis
Als Ligatur (Pl. Ligaturen, von mittellat. »ligatura« zu dt. »Band«, von lat. »ligare« zu dt. »binden«) bezeichnet man in der Typografie eine typometris
Das »Hinting« bzw. »Font-Hinting« (von eng. »hint« zu dt. »Wink, Anspielung, Hinweis«) ist eine Bezeichnung aus der Informatik und der digitalen Schrift
Unter »Lesbarkeit« wird in der Lesetypografie die optimale makrotypografische und mikrotypografische Aufbereitung eines Schriftsatzes verstanden, welche die L
Fixationen (von lat. »fixare« zu dt. für »festmachen«) sind eine von drei Aktivitäten der Augenbewegung beim Lesen eines Textes. Dabei ruhen die Augen wä
Unter Grauwert wird in der Typografie und im Grafikdesign der optische Farbdurchschnittswert eines monochromen Schriftbildes oder Schriftsatzes im Sinne von hel
»Zurichtung« bzw. »Zurichten« sind mehrdeutige typografische Fachbegriffe, die ursprünglich aus dem Sprachschatz der Schriftgießer, Schriftsetzer und Druc
Unter »Zeichenabstand« wird der linke und rechte Abstand von benachbarten Buchstaben, Arabischen Ziffern und Schriftzeichen verstanden. Neben künstlerischen
Das »Kerning« ist eine typografische Bezeichnung für die automatische oder manuelle Verringerung der Schriftlaufweite (-LW) zwischen Buchstaben, Arabischen Z
Das »Unterschneiden« ist eine typografische Bezeichnung aus der Zeit des materiellen Schriftsatzes (z.B. Bleisatz) für die selektive Verringerung des Breiten
Das »Ausgleichen« (im Sinne von »einen Ausgleich herbeiführen« bzw. »das Aufheben von Unterschieden durch Anpassung beider Seiten herbeiführen«) ist ein
Das »Sperren« oder der »Sperrsatz« ist eine typografische Bezeichnung aus der Zeit des materiellen Schriftsatzes (z.B. Bleisatz) für das gleichmäßige Erw
Das »Spationieren« bzw. die »Spationierung« (von lat. »spatium« zu dt. »Raum«, eng. »spacing«) ist eine typografische Bezeichnung für den systematisc
Der »Optische Schriftweitenausgleich« (Abk. »OSW«) ist eine typografische Bezeichnung für die Veränderung bzw. die optische Korrektur der Normalschriftwei
Die »Normalschriftweite« (Abk. »NSW«) ist eine typografische Bezeichnung für die natürliche Schriftlaufweite einer Druckschrift oder eines Webfonts. Die N
Die »Schriftlaufweite« (ugs. »Laufweite«; eng. »letter-spacing«; CSS-Eigenschaft »letter-spacing«) ist eine typografische Bezeichnung für den systemati
Versalziffern ist eine typografische Bezeichnung für die Arabischen Ziffern 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 und 9 ohne variierende Oberlängen und Unterlängen im Zw
Mediävalziffern (von »mediaeval« für »mittelalterlich«, lat. »medius« für »mittlere«, »aevum« für »Zeitalter«) ist eine typografische Bezeichnun
Eine Initiale (Sg.) (von lat. »initialis« zu dt. für »anfänglich, am Anfang stehend«) ist eine Bezeichnung für einen ausgeschmückten, verzierten oder ve
Versalien (Pl.) oder Versal (Sg.) ist eine Bezeichnung für die Großbuchstaben eines Alphabets und stammt aus dem Sprachschatz der Schriftsetzer aus der Zeit d
Gemeine (Pl.) ist eine Bezeichnung für die Kleinbuchstaben eines Alphabets und stammt aus dem Sprachsatz der Schriftsetzer aus der Zeit des materiellen Schrift
Der Mittelname (Abk. das/ein »Mittel«) gilt in der Typografie als Fachbezeichnung bzw. Eigenname für bestimmte Kegelgrößen, also für die Schriftgrade einer
Als Fleisch wird in der Typografie der nichtdruckende Außenraum eines Buchstabens, einer Arabischen Ziffer oder eines Sonderzeichens bezeichnet. Das klassische
Als Punze (von lat. »punctio« zu dt. für »stechen, Stich«) wird in der Typografie der nichtdruckende Binnenraum eines Buchstabens, einer Arabischen Ziffer
Die Vor- und Nachbreite ist eine typografische Bezeichnung aus der Zeit des materiellen Schriftsatzes (z.B. Bleisatz) und steht für den Raum zwischen den Seite
Die Dickte ist eine typografische Bezeichnung aus der Zeit des materiellen Schriftsatzes (z.B. Bleisatz) und steht für die physische Breite des Schriftkegels e
Unter einem Leerraumzeichen – auch als »Leerzeichen« oder »Leerschritt« bezeichnet (eng. »space« oder »whitespace«) – wird in der Typografie und Inf
Das Geviert ist eine relative Maßeinheit aus der Zeit des Bleisatzes mit beweglichen Lettern, die auch noch im modernen Computersatz gebräuchlich ist. Sie die
In der Typografie und im Grafikdesign werden unterschiedliche Maßsysteme bzw. deren Maßeinheiten verwendet. Um einzelne Bestandteile eines Layouts, wie Fläch
Der typografische Punkt ist die kleinste Einheit innerhalb des typografischen Maßsystems, welches ursprünglich als »Point typografique« bezeichnet wurde und
Der Schriftgrad bzw. die Schriftgröße bezeichnen in der Typografie ein Maß für die Größe einer Druckschrift bzw. eines digitalen Fonts. Er wird im materie
Die Schriftmischung bezeichnet die Verwendung unterschiedlicher Schriften innerhalb eines geschlossenen Schriftsatzes. Die Kombination von zwei oder mehreren Sc
Die »Schriftart« (eng. »typeface«) ist ein Begriff aus der typografischen Schriftklassifizierung für die Schriftuntergruppe einer Hauptschriftgruppe einer
Unter Typometrie (Typo- von lat. »týpos« zu dt. »Schlag, Abdruck, Figur, Typ« und -metrie von altgr. »metron« zu dt. »Maß«) versteht man heute die geo
Die Wahl einer geeigneten Schrift ist in allen Teildisziplinen der Typografie von hoher Bedeutung. Sie beeinflusst maßgeblich die Lesbarkeit und die Ästhetik
»Expertensatz« (eng. »expert set« oder »expert font«) ist ein typografischer Fachausdruck für eine sehr umfangreiche Schriftfamilie, die aus einer Vielza
Unter »Optische Größen« (eng. »optical sizes«.) versteht man in der Typografie unterschiedliche Varianten von Schriftschnitten innerhalb einer Schriftfami
Schriftstärke ist ein typografischer Fachausdruck für eine variable oder konstante »Strichstärke« bzw. »Strichbreite« eines Buchstabens oder Schriftzeich
Schriftlage ist ein typografischer Fachausdruck für eine gerade oder schräge Ausrichtung des vertikalen Stamms (Hauptstrich, Grundstrich, Standstrich, eng. »
Schriftbreite ist ein typografischer Fachausdruck für die Breite eines Buchstabens oder Schriftzeichens einer Schrift bzw. eines Schriftschnitts innerhalb eine
In der Typografie ist die »Grundschrift« in der Regel ein normaler Schriftschnitt einer Schriftfamilie oder Schriftsippe, der innerhalb eines geschlossenen Sc
»Brotschrift« ist ein typografischer Fachausdruck für die Grundschrift eines Schriftsatzes bzw. für eine durchgehend verwendete Werk- oder Mengensatzschrift
Die Schriftauszeichnung ist eine typographische Möglichkeit, innerhalb eines »glatten Satzes1)« einzelne Textpassagen auszuzeichnen, das heißt sie optisch h
Schriftsippe ist die typografische Bezeichnung für eine Gruppe zusammengehörender Schriftfamilien aus unterschiedlichen Schriftarten, die aus einer Grundschri
Schriftfamilie ist die typografische Bezeichnung für eine Gruppe zusammengehörender Schriftschnitte einer Schriftart mit unterschiedlichen Schriftstärken (z.
Schriftschnitt ist ein typografischer Fachausdruck für eine Schriftstilvariante innerhalb einer Schriftfamilie oder ggf. Schriftsippe einer physischen Drucksch
Die Mikrotypografie (Mikro- von altgr. »mikrós« zu dt. »klein, gering, fein«, -typo- von lat. »týpos« zu dt. »Schlag, Abdruck, Figur, Typ« und -grafie
Die Makrotypografie (Makro- von altgr. »makrós« zu dt. »lang, groß«, -typo- von lat. »týpos« zu dt. »Schlag, Abdruck, Figur, Typ« und -grafie von alt
Als Serife bezeichnet man in der Mikrotypografie einen quer liegenden Anfangs-, Abschluss- oder Endstrich einer Glyphe. Die Wahl einer Schrift mit oder ohne Ser
Kapitälchen sind Kleinbuchstaben in der Form von Großbuchstaben, abgeleitet von der Majuskelschrift »Capitalis monumentalis« bzw. der »Capitalis quadrata«
Minuskel (lat. »minusculus« zu dt. »etwas kleiner«) ist die typografische korrekte Bezeichnung für einen Kleinbuchstaben u.a. aus den griechischen und late
Majuskel (lat. »māiusculus« zu dt. »etwas größer«) ist die typografische korrekte Bezeichnung für einen Großbuchstaben u.a. aus den griechischen und la
Schrift gehört zu den ältesten Kulturtechniken der Menschheit, die in verschiedenen Regionen der Welt erfunden wurde. Einige davon haben sich über Jahrtausen
Die Erkennungsmerkmale (Formmerkmale) einer Schrift sind in erster Linie von der Schriftklassifizierung und damit von der Zuordnung der Schrift zu einer bestimm
Die Schriftklassifizierung nach der »Matrix Beinert« hilft beim Ordnen, beim Katalogisieren und bei der Pflege von Schriften in Schriftenbibliotheken auf Comp
Die Schriftklassifizierung nach DIN-Norm 16518 beschreibt ein deutsches Modell zur Klassifizierung von physischen Druckschriften, das durch das Deutsche Institu
Die Schriftklassifizierung nach DIN 16518 vermischt formale und historische Kriterien, und fast alle neuen Schriften für den modernen Computersatz fallen in nu
Die Schriftklassifizierung hilft beim Ordnen, beim Katalogisieren und bei der Pflege von Schriften in Schriftenbibliotheken und optimiert die typografischen Ges
In der Typografie bezeichnet man als Zeilenabstand die Distanz zwischen den Grundschriftlinien (siehe auch Schriftlinien) von zwei oder mehreren aufeinanderfolg
In der Typografie bezeichnet man als Zeilendurchschuss die Distanz zwischen zwei oder mehreren aufeinanderfolgenden Druckzeilen. Er beeinflusst maßgeblich den
Da im Normalfall der Schriftsatz eines Medienproduktes (Druckprodukt oder Webseite) mehrere Druckzeilen umfasst, ist der Aufbau einer Druckzeile nicht nur von d
In der Typografie gibt es unterschiedliche Liniensysteme für Schriften. Sie bilden die optischen Ober- und Unterkanten der unterschiedlichen lateinischen Groß
Die Typografie (Typo- von lat. »týpos« zu dt. »Schlag, Abdruck, Figur, Typ« und -grafie von altgr. »graphia« zu dt. »schreiben, darstellen, beschreiben
Die Papierformate sind durch das Deutsche Institut für Normung e.V. (DIN) in der DIN-Norm 476 festgelegt. In dieser DIN-Norm sind die Vorzugsreihe DIN A (bes